{"id":989,"date":"2014-09-01T13:56:17","date_gmt":"2014-09-01T11:56:17","guid":{"rendered":"http:\/\/www.haus-donauschwaben.de\/wordpress\/?p=989"},"modified":"2017-12-10T20:27:53","modified_gmt":"2017-12-10T19:27:53","slug":"einen-schatz-geborgen-einzigartige-schenkung-an-das-haus-der-donauschwaben","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.haus-donauschwaben.de\/wordpress\/einen-schatz-geborgen-einzigartige-schenkung-an-das-haus-der-donauschwaben\/","title":{"rendered":"Einen Schatz geborgen &#8211; Einzigartige Schenkung an das Haus der Donauschwaben"},"content":{"rendered":"<p><strong><em>Seit Juli 2014 ist das Haus der Donauschwaben in Sindelfingen gl\u00fccklicher Besitzer der Bibliothek von Prof. Dr. Anton Scherer aus Graz<\/em><\/strong><em>. <strong>Der international anerkannte Wissenschaftler hat die wertvollen Best\u00e4nde seiner umfangreichen Privatbibliothek dem Haus der Donauschwaben geschenkt. Seinem Wunsch entsprechend kommen die B\u00fccher nun insbesondere den Wissenschaftlern, Studenten und Sch\u00fclern zugute, die im Bereich donauschw\u00e4bischer Kulturgeschichte forschen.\u00a0 <\/strong><\/em><\/p>\n<p><strong><em>Der B\u00fcchertransport von Graz nach Sindelfingen wurde zum logistischen Kraftakt; vorausgegangen war eine beispiellose Welle der Hilfsbereitschaft und Freundschaft. \u00a0<\/em><\/strong> <!--more--><\/p>\n<p><strong><em>Die Freude<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Es begann mit einem Anruf von Frau Scherer. Fr\u00fcher hatte <strong>Herr<\/strong> Prof. Scherer sich oft gemeldet, um sich \u00fcber die Arbeit im Haus der Donauschwaben zu informieren. Besonders an der Bibliotheksarbeit nahm er regen Anteil. Seit seiner schweren Erkrankung hat nun seine Ehefrau diese Rolle \u00fcbernommen. Frau Scherer ruft regelm\u00e4\u00dfig in Sindelfingen an, um die Nachrichten aus dem Haus der Donauschwaben ihrem Mann zu \u00fcbermitteln. Diesmal hatte <strong>sie<\/strong> eine\u00a0 Neuigkeit f\u00fcr uns: \u201eMein Mann wird demn\u00e4chst 92. Er hat sich entschlossen, seine Bibliothek dem Haus der\u00a0 Donauschwaben in Sindelfingen zu schenken. Bitte kommen Sie so schnell wie m\u00f6glich, um alles abzuholen.\u201c Die \u00dcberraschung war gelungen, die Freude unbeschreiblich gro\u00df! Welche Ehre f\u00fcr das Haus der Donauschwaben! Welche Wertsch\u00e4tzung unserer Arbeit; welches Vertrauen in unsere langj\u00e4hrige T\u00e4tigkeit; und zudem eine Best\u00e4tigung, dass der eingeschlagene Weg der richtige ist. Auch nach 45 Jahren\u00a0 gilt das Haus der Donauschwaben immer noch als das geistig-kulturelle und emotionale Zentrum der weltweit verstreut lebenden Donauschwaben. Als <strong>donauschw\u00e4bisches Kulturzentrum<\/strong>, als <strong>internationale donauschw\u00e4bische Begegnungsst\u00e4tte<\/strong>, als <strong>Informations-, Dokumentations- und Forschungszentrum<\/strong> genie\u00dft diese Institution weltweit einen guten Ruf und ist im Bewusstsein der \u00d6ffentlichkeit fest verankert. Neben den beliebten kulturellen Veranstaltungen (klassischen Konzerten, Ausstellungen, Lesungen, Vortr\u00e4gen, Theater-, Operetten- und Tanzdarbietungen) liegt ein besonderer Schwerpunkt in der <strong>Bibliotheksarbeit.<\/strong> Aufgrund der umfangreichen und weltweit einzigartigen donauschw\u00e4bischen Bibliotheksbest\u00e4nde hat sich das Haus der Donauschwaben in den letzten Jahren zu einem begehrten\u00a0 <strong>Forschungszentrum<\/strong> f\u00fcr Wissenschaftler im Bereich donauschw\u00e4bischer Kulturgeschichte entwickelt. J\u00e4hrlich werden in der Bibliothek 7 \u2013 10 Studenten bibliothekarisch betreut, die ihre Arbeiten (Diplom-, Magister-, Masterarbeiten\u00a0 und\u00a0 Dissertationen) \u00fcber donauschw\u00e4bische Themen schreiben oder genealogische Studien betreiben. Daher wurde in den letzten Jahren mit gro\u00dfz\u00fcgiger finanzieller Hilfe des Landes Baden-W\u00fcrttemberg (im Rahmen von Projektf\u00f6rderungen)\u00a0 der gesamte Buchbestand fachgerecht elektronisch erfasst. \u00a0Nun ist der Bibliotheksbestand des Hauses der Donauschwaben weltweit per Knopfdruck (\u00fcber einen WebOPAC) abrufbar. Die Stadt Sindelfingen stellt Fachpersonal f\u00fcr die Bibliothek und das Sekretariat zur Verf\u00fcgung und ist jederzeit bereit, zu helfen. Unserem Patenland und unserer Patenstadt auch von dieser Stelle aus ein herzliches \u201eDankesch\u00f6n\u201c f\u00fcr die kontinuierliche, wertvolle finanzielle, ideelle und moralische Unterst\u00fctzung. All diese Ma\u00dfnahmen haben einen gr\u00f6\u00dferen Bekanntheitsgrad der Bibliothek und eine Vergr\u00f6\u00dferung des Benutzerkreises bewirkt. Und nun sollte die Bibliothek durch die wertvollen Best\u00e4nde von Prof. Scherer erg\u00e4nzt und aufgewertet werden.<\/p>\n<p><strong><em>Die Ern\u00fcchterung<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Welch verlockende Aussicht! Doch angesichts eines eingeholten Kostenvoranschlags verflog die anf\u00e4ngliche Euphorie sehr schnell. Ern\u00fcchterung und Resignation machten sich breit. Allein die Transportkosten h\u00e4tten den finanziellen Rahmen des Hauses gesprengt. Solch ein Projekt ist eben nicht finanzierbar, wenn chronischer Personal- und Geldmangel herrschen. Die Arbeit im Haus der Donauschwaben wird von einer \u00e4u\u00dferst geringen Personalbesetzung bew\u00e4ltigt: von 1,75 Verwaltungsmitarbeitern und 1 Hausmeister mit 50% dienstlicher Inanspruchnahme. Zudem hat der Verein \u201eHaus der Donauschwaben\u201c\u00a0 seit einigen Jahren eine schwierige Finanzlage zu bew\u00e4ltigen. Das Haus ist in ein enges finanzielles Korsett eingebunden. Langfristige Investitionen sind daher in den letzten Jahren stets dem Rotstift zum Opfer gefallen, darunter sogar die dringend ben\u00f6tigten Bibliotheksregale. Kein Wunder, dass die Vorstandsmitglieder und Mitarbeiter des Hauses der Donauschwaben zwar die Notwendigkeit, aber nicht die M\u00f6glichkeit sahen, die umfangreichen Buch- und Zeitschriftenbest\u00e4nde von Graz nach Sindelfingen zu transportieren. Der Transport drohte mangels Geld zu scheitern. <strong><em>Die Hilfe<\/em><\/strong> Und dann wendete sich pl\u00f6tzlich das Blatt: Wie aus heiterem Himmel fand sich zun\u00e4chst ein privater Geldgeber, der bereit war, die gesamten Transportkosten sowie die \u00dcbernachtungs- und Verpflegungskosten zu \u00fcbernehmen, so dass die Kasse des Vereins Haus der Donauschwaben nicht angetastet werden musste. Da Frau Scherer auf schnelle Abholung dr\u00e4ngte, galt es, den Transport in aller Eile\u00a0 zu planen, zu organisieren und durchzuf\u00fchren. Gro\u00dfz\u00fcgige Hilfe kam auch von der Stadt Sindelfingen. Nachdem Brigitte Kraft, die Leiterin der Stadtbibliothek Sindelfingen, von Sylvia Herrmann, unserer Bibliothekarin, von unseren Schwierigkeiten geh\u00f6rt hatte, handelte sie sofort: Das Haus der Donauschwaben bekam von der Stadtbibliothek Sindelfingen ausgemusterte, aber funktionsf\u00e4hige Magazinregale. Zudem wurden uns Umzugskartons f\u00fcr den B\u00fcchertransport zur Verf\u00fcgung gestellt. \u00dcberw\u00e4ltigt von so viel Hilfsbereitschaft, begannen wir mit den weiteren Vorbereitungen. Ab jetzt entwickelte die Aktion eine gewisse Eigendynamik. <strong><em>\u00a0<\/em><\/strong><\/p>\n<p><strong><em>Die Vorbereitungen<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Anita Villnow und Vesna Cibi? recherchierten tagelang und fanden schlie\u00dflich den gesuchten Mietwagen: einen 3,5 Tonner mit Kofferaufbau. Wiederum durch die Vermittlung von Sylvia Herrmann kam Ralf Mez\u00f6di, der Hausmeister der Stadtbibliothek und Kunstgalerie Sindelfingen ins Haus der Donauschwaben. Als er von unserem Vorhaben erfuhr, gab er zun\u00e4chst wertvolle Ratschl\u00e4ge f\u00fcr den Transport. Am n\u00e4chsten Tag rief er an und erkl\u00e4rte, mitfahren zu wollen. Henriette Mojem stand in st\u00e4ndigem Kontakt mit Frau Scherer. Zusammen organisierten sie die Hotelunterk\u00fcnfte, besorgten die Frachtpapiere und erledigten sonstige Formalit\u00e4ten. Auch die Schenkungsurkunde traf rechtzeitig in Sindelfingen ein. W\u00e4hrend der ganzen Reisevorbereitungen lief der normale B\u00fcrobetrieb nat\u00fcrlich weiter. Erschwerend kam hinzu, dass zur gleichen Zeit, innerhalb von 2 Wochen 4 ausl\u00e4ndische Jugendtanzgruppen zu Gast im Haus der Donauschwaben waren. So erfrischend und bereichernd die Begegnungen mit den jungen Leuten auch waren: Die Jugendlichen aus Serbien, Ungarn und aus den USA mussten betreut und verk\u00f6stigt werden, die Auftritte mussten organisiert werden usw. Das kostete sehr viel Kraft. Henriette Mojem arbeitete weit \u00fcber die Grenzen ihrer Belastbarkeit hinaus. Unterdessen waren Sini\u0161a und Vesna Cibi? im Untergeschoss zugange. Eines Abends r\u00e4umten sie einen Magazinkeller leer, s\u00e4uberten und strichen ihn frisch, montierten die Regale, die Herr Mez\u00f6di kurz zuvor von der Stadtbibliothek gebracht hatte und bereiteten den Raum f\u00fcr die \u201eScherer-B\u00fccher\u201c vor. Auch sie verausgabten sich bis hin zur v\u00f6lligen Ersch\u00f6pfung. Als dann noch wenige Tage vor der Abfahrt Andreas Poos (Anita Villnows Bruder) erkl\u00e4rte, er wollte schon immer mit einem Kleinbus nach Graz fahren, war unser \u201eTransport-Team\u201c auf 7 Personen angewachsen: 4 kr\u00e4ftige M\u00e4nner und 3 fachkundige Frauen: \u00a0 &#8211; <strong>Anita Villnow<\/strong>, ehrenamtliche Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerin des Arbeitskreises donauschw\u00e4bischer Familienforscher &#8211; <strong>Sylvia Herrmann<\/strong>, Bibliothekarin im Haus der Donauschwaben &#8211; <strong>Henriette Mojem<\/strong>, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerin des Vereins Haus der Donauschwaben und Diplom-Bibliothekarin <strong>&#8211; Sini\u0161a Cibi?<\/strong>, Hausmeister des Hauses der Donauschwaben, &#8211; sein Sohn <strong>Kristian,<\/strong> <strong>&#8211; <\/strong>\u00a0<strong>Ralf Mez\u00f6di<\/strong>, Hausmeister der Stadtbibliothek und der Kunstgalerie Sindelfingen &#8211; <strong>Andreas Poos<\/strong>, der Bruder von Anita Villnow \u00a0 Unser Gl\u00fcck schien perfekt. <strong><em>\u00a0<\/em><\/strong><strong><em>Die Fahrt<\/em><\/strong> Ausgestattet mit Sackkarren, Umzugskartons, Gurten, Atemschutzmasken und Arbeitshandschuhen startete der Kleinbus mit Andreas Poos und den 3 Frauen am 26. Juli Richtung Graz. Bettina Schr\u00f6ck hielt in Sindelfingen die Stellung.<\/p>\n<p><strong><em>Der Schock<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Voller freudiger Erwartung kamen wir in Graz an. Doch sehr bald bekam unsere Vorfreude einen gewaltigen D\u00e4mpfer. Zun\u00e4chst empfing uns ein f\u00fcrchterliches Gewitter und sintflutartiger Regen. Die n\u00e4chste \u00dcberraschung folgte prompt. Nach dem Umzug von Familie Scherer musste Herr Scherer jun., mit Einverst\u00e4ndnis seines Vaters, dessen Buchbest\u00e4nde auslagern. Die \u00fcberaus umfangreiche B\u00fcchersammlung wurde in 2 hohen, schmalen, schwer zug\u00e4nglichen Kellern untergebracht. Jetzt konnten wir drei Frauen\u00a0 beweisen, dass wir auch zupacken k\u00f6nnen. Besonders Sylvia Herrmann und Anita Villnow lie\u00dfen ihre Muskeln spielen.<\/p>\n<figure id=\"attachment_991\" aria-describedby=\"caption-attachment-991\" style=\"width: 168px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"https:\/\/www.haus-donauschwaben.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/1.bmp\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-991\" src=\"https:\/\/www.haus-donauschwaben.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/1.bmp\" alt=\"Die B\u00fccher wurden geborgen: Anita Villnow \" width=\"168\" height=\"252\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-991\" class=\"wp-caption-text\">Die B\u00fccher wurden geborgen: Anita Villnow<\/figcaption><\/figure>\n<figure id=\"attachment_992\" aria-describedby=\"caption-attachment-992\" style=\"width: 178px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-992\" src=\"https:\/\/www.haus-donauschwaben.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/2.bmp\" alt=\"\" width=\"178\" height=\"267\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-992\" class=\"wp-caption-text\">Sylvia Herrmann und Henriette Mojem<\/figcaption><\/figure>\n<figure id=\"attachment_994\" aria-describedby=\"caption-attachment-994\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"https:\/\/www.haus-donauschwaben.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/3.bmp\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-994\" src=\"https:\/\/www.haus-donauschwaben.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/3.bmp\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"200\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-994\" class=\"wp-caption-text\">Henriette Mojem, Andreas Poos und Sylvia Herrmann<\/figcaption><\/figure>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong><em>Die Bergung oder Frauenpower<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Die n\u00e4chsten 3 Tage bedeuteten f\u00fcr uns k\u00f6rperliche und geistige Schwerstarbeit unter Tage: Wir mussten uns Zugang zu den B\u00fcchern verschaffen, die B\u00fccher bergen, sichten, ordnen, sortieren und schlie\u00dflich die ausgesuchten Werke in die Kartons packen und f\u00fcr den Transport vorbereiten. Mitgenommen wurden alle B\u00fccher, Zeitungen und Zeitschriften sowie AV-Medien, die dem inhaltlichen Profil unserer Bibliothek entsprechen, d.h. jegliche Literatur zur donauschw\u00e4bischen Kultur- und Geistesgeschichte. Andreas Poos bewies, dass er nicht nur hervorragend Autofahren kann. Er kam zum Zug, wenn richtig schwere B\u00fccher zu tragen waren. Die Enge, die trockene Luft, der Staub, die schwache Beleuchtung und der Zeitdruck \u2013 all das machte uns schwer zu schaffen. M\u00fchsam, aber tapfer k\u00e4mpften wir uns durch. Wir arbeiteten schweigend, z\u00fcgig und systematisch. Und Anita Villnow hatte sogar noch Zeit, die wichtigsten Arbeitsabl\u00e4ufe im Bild festzuhalten.<\/p>\n<p><strong><em>M\u00e4nnliche Verst\u00e4rkung<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Am n\u00e4chsten Tag traf Ralf Mez\u00f6di ein: Er munterte uns nicht nur auf; er packte auch tatkr\u00e4ftig mit an. Und als schlie\u00dflich Sini\u0161a Cibi? mit seinem Sohn Kristian und den \u00fcbrigen Umzugskartons im 3,5 Tonner ankamen, waren wir schon l\u00e4ngst ein eingespieltes Team. Jetzt galt es, die vielen B\u00fccher innerhalb kurzer Zeit so zu verpacken, dass die Kartons zum Auto getragen werden konnten und der LKW gleichm\u00e4\u00dfig beladen werden konnte. Unter der fachm\u00e4nnischen Anleitung und unter Mithilfe von Ralf Mez\u00f6di wurde schnell und effizient gearbeitet. Die Frauen f\u00fcllten die Kartons, die M\u00e4nner hievten die schweren B\u00fccherkisten die Kellertreppe hoch und verstauten sie fachgerecht im Wagen. Gesprochen wurde wenig, jeder wusste, was er zu tun hatte. Und jeder Handgriff sa\u00df. Innerhalb kurzer Zeit waren die Autos (LKW und Kleinbus) mit \u00fcber 100 gro\u00dfen \u00a0Umzugskartons beladen.<\/p>\n<figure id=\"attachment_998\" aria-describedby=\"caption-attachment-998\" style=\"width: 255px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"https:\/\/www.haus-donauschwaben.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/4.bmp\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-998\" src=\"https:\/\/www.haus-donauschwaben.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/4.bmp\" alt=\"\" width=\"255\" height=\"170\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-998\" class=\"wp-caption-text\">Die B\u00fccher wurden fachgerecht verpackt: Ralf Mez\u00f6di und Sylvia Herrmann<\/figcaption><\/figure>\n<figure id=\"attachment_1003\" aria-describedby=\"caption-attachment-1003\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"https:\/\/www.haus-donauschwaben.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/9.bmp\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-1003\" src=\"https:\/\/www.haus-donauschwaben.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/9.bmp\" alt=\"9\" width=\"300\" height=\"200\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-1003\" class=\"wp-caption-text\">Vor der Heimreise Obere Reihe v.l.n.r.: Sylvia Herrmann (sitzend), Ralf Mez\u00f6di, Anita Villnow, Kristian Cibi?; Untere Reihe v.l.n.r.: Sini\u0161a Cibi?, Henriette Mojem, Andreas Poos<\/figcaption><\/figure>\n<figure id=\"attachment_999\" aria-describedby=\"caption-attachment-999\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"https:\/\/www.haus-donauschwaben.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/5.bmp\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-999\" src=\"https:\/\/www.haus-donauschwaben.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/5.bmp\" alt=\"5\" width=\"300\" height=\"200\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-999\" class=\"wp-caption-text\">Andreas Poos und Ralf Mez\u00f6di<\/figcaption><\/figure>\n<figure id=\"attachment_1000\" aria-describedby=\"caption-attachment-1000\" style=\"width: 255px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"https:\/\/www.haus-donauschwaben.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/6.bmp\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-1000\" src=\"https:\/\/www.haus-donauschwaben.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/6.bmp\" alt=\"6\" width=\"255\" height=\"170\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-1000\" class=\"wp-caption-text\">Die vollen Kartons wurden die Treppe hochgetragen und anschlie\u00dfend<\/figcaption><\/figure>\n<figure id=\"attachment_1001\" aria-describedby=\"caption-attachment-1001\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"https:\/\/www.haus-donauschwaben.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/7.bmp\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-1001\" src=\"https:\/\/www.haus-donauschwaben.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/7.bmp\" alt=\"7\" width=\"300\" height=\"200\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-1001\" class=\"wp-caption-text\">im LKW verstaut: Ralf Mez\u00f6di bei der Arbeit<\/figcaption><\/figure>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<figure id=\"attachment_1002\" aria-describedby=\"caption-attachment-1002\" style=\"width: 200px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"https:\/\/www.haus-donauschwaben.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/8.bmp\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-1002\" src=\"https:\/\/www.haus-donauschwaben.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/8.bmp\" alt=\"8\" width=\"200\" height=\"300\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-1002\" class=\"wp-caption-text\">Die Ladung wurde gesichert<\/figcaption><\/figure>\n<table style=\"height: 24px;\" width=\"5\">\n<tbody>\n<tr>\n<td width=\"307\"><\/td>\n<td width=\"307\"><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>Vor der Heimreise stattete Henriette Mojem dem Ehepaar Scherer einen kurzen Besuch ab. Sie dankte Herrn Prof. Dr. Scherer nochmals f\u00fcr die gro\u00dfherzige Schenkung und versprach, die wertvollen Best\u00e4nde z\u00fcgig einzuarbeiten, um sie so schnell wie m\u00f6glich der Forschung zug\u00e4nglich zu machen.<\/p>\n<p>Bei Frau Scherer bedankte sie sich f\u00fcr die Unterst\u00fctzung und f\u00fcr die hervorragende Vorbereitung.<\/p>\n<p>Nachdem die Ladung in den Autos fachgerecht gesichert war, traten wir nach drei arbeitsintensiven Tagen die Heimreise an. Souver\u00e4n steuerte Sini\u0161a Cibi? den vollbeladenen LKW und brachte die wertvolle Fracht sicher ans Ziel.<\/p>\n<p><strong><em>Wieder zu Hause <\/em><\/strong><\/p>\n<p>In Sindelfingen angekommen, wurden noch am gleichen Abend die \u00fcber 100, gro\u00dfen Umzugskartons ausgeladen und im ganzen Haus verstaut. Das Haus der Donauschwaben \u2013 zum Gl\u00fcck war es im August geschlossen \u2013 glich einer riesigen Magazinhalle. Die B\u00fccher mussten aber so schnell wie m\u00f6glich verstaut werden; denn ab 1. September begannen die Veranstaltungen wieder. Da war guter Rat teuer.<\/p>\n<figure id=\"attachment_1005\" aria-describedby=\"caption-attachment-1005\" style=\"width: 255px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"https:\/\/www.haus-donauschwaben.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/11.bmp\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-1005\" src=\"https:\/\/www.haus-donauschwaben.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/11.bmp\" alt=\"11\" width=\"255\" height=\"170\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-1005\" class=\"wp-caption-text\">Mit Sackkarren wurden die schweren Umzugs- kartons transportiert: Sini\u0161a Cibi? und Sylvia Herrmann<\/figcaption><\/figure>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<figure style=\"width: 255px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"https:\/\/www.haus-donauschwaben.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/13.bmp\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-1006\" src=\"https:\/\/www.haus-donauschwaben.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/13.bmp\" alt=\"13\" width=\"255\" height=\"170\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-caption-text\">Die Kartons waren zun\u00e4chst im ganzen Haus gestapelt.<\/figcaption><\/figure>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<figure id=\"attachment_1007\" aria-describedby=\"caption-attachment-1007\" style=\"width: 255px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/www.haus-donauschwaben.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/14.bmp\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-1007\" src=\"https:\/\/www.haus-donauschwaben.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/14.bmp\" alt=\"14\" width=\"255\" height=\"170\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-1007\" class=\"wp-caption-text\">Kurze Pause: Henriette Mojem<\/figcaption><\/figure>\n<p><strong><em>Erneut Hilfe<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Und wieder wurde uns Hilfe zuteil.<\/p>\n<p>Horst Zecha, Leiter des Kultur- und Schulamtes der Stadt Sindelfingen und ein guter Freund der Donauschwaben, hatte uns Unterst\u00fctzung f\u00fcr unser Vorhaben zugesichert. Nun l\u00f6ste er sein Versprechen ein und half uns mal wieder, wie so oft zuvor. Er stellte die Verbindung zu einer Spezialfirma her. Dort rief Sylvia Herrmann an und lie\u00df sich Ratschl\u00e4ge zur Buchreinigung geben.<\/p>\n<p><strong><em>Die Reinigung<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Die n\u00e4chsten Tage verbrachten wir damit, die B\u00fccher professionell zu reinigen. Jedes einzelne Buch (wir hatten aus Graz 5.000 B\u00e4nde und 150 gebundene Zeitschriftenb\u00e4nde mitgebracht) wurde zun\u00e4chst mit dem Staubsauger vom Staub befreit, anschlie\u00dfend prophylaktisch mit Essigwasser abgewaschen, abgetrocknet und dann von den beiden Bibliothekarinnen im neu eingerichteten \u201eScherer-Raum\u201c systematisch geordnet und aufgestellt.<\/p>\n<figure id=\"attachment_1010\" aria-describedby=\"caption-attachment-1010\" style=\"width: 255px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"https:\/\/www.haus-donauschwaben.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/15.bmp\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-1010\" src=\"https:\/\/www.haus-donauschwaben.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/15.bmp\" alt=\"15\" width=\"255\" height=\"170\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-1010\" class=\"wp-caption-text\">Die B\u00fccher wurden zun\u00e4chst gereinigt: Bettina Schr\u00f6ck beim Absaugen<\/figcaption><\/figure>\n<figure id=\"attachment_1008\" aria-describedby=\"caption-attachment-1008\" style=\"width: 255px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"https:\/\/www.haus-donauschwaben.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/16.bmp\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-1008\" src=\"https:\/\/www.haus-donauschwaben.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/16.bmp\" alt=\"16\" width=\"255\" height=\"170\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-1008\" class=\"wp-caption-text\">und anschlie\u00dfend im Scherer-Archiv aufgestellt Henriette Mojem und Sylvia Herrmann bei der Arbeit.<\/figcaption><\/figure>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong><em>Der Schatz<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Erst jetzt offenbarte sich, welchen Schatz wir geborgen haben: Die Menge: 5.000 B\u00e4nde, 150 gebundene Zeitungs- und Zeitschriftenexemplare und eine gro\u00dfe Anzahl von AV-Medien wurden in \u00fcber 100 gro\u00dfen Umzugskartons von Graz nach Sindelfingen gebracht.<\/p>\n<p><em>Der Inhalt:<\/em> \u00a0Mit ihren Sammelgebieten Geschichte, Literatur, Kunst, Musik, P\u00e4dagogik, aber auch Politik, Wirtschaft und Religion bietet die Privatsammlung, die Prof Dr. \u00a0Anton Scherer dem \u00a0Haus der Donauschwaben so gro\u00dfherzig geschenkt hat, eine herausragende Erg\u00e4nzung und eine gro\u00dfe inhaltliche Bereicherung der Bibliotheksbest\u00e4nde des Hauses der Donauschwaben. Zudem sind die Ver\u00f6ffentlichungen von Prof. Scherer und die darin enthaltenen Forschungsergebnisse eine fundierte, unersch\u00f6pfliche Quelle f\u00fcr kommende Forschergenerationen. Eine vergleichbare Sammlung l\u00e4sst sich durch Kauf kaum\u00a0zusammenstellen. \u201eUnter anderem k\u00f6nnen L\u00fccken im Zeitschriften- und Serienbestand geschlossen und wertvolle, bisher nicht vorhandene Erstausgaben \u00fcbernommen werden\u201c freute sich Henriette Mojem. Dank ihrer intensiven Vermittlung wurde die Schenkung\u00a0m\u00f6glich.<\/p>\n<p><em>Sprachen: <\/em>Mitgebracht wurden haupts\u00e4chlich B\u00fccher in deutscher Sprache, aber auch zahlreiche\u00a0Ver\u00f6ffentlichungen in serbischer, kroatischer, ungarischer, rum\u00e4nischer und\u00a0englischer Sprache.<\/p>\n<p><em>Rarit\u00e4ten:<\/em>\u00a0Dazu z\u00e4hlen z.B. Franz Griselini: Geschichte des Temeswarer Banats Wien, 1870, wertvolle genealogische Ver\u00f6ffentlichungen, Erstausgaben der Werke von Adam M\u00fcller-Guttenbrunn, Marie Eugenie delle Grazie, aber auch die gebundenen Ausgaben des \u201eNeuland\u201c \u201ePester Lloyd\u201c,, \u00a0usw.<\/p>\n<figure id=\"attachment_1009\" aria-describedby=\"caption-attachment-1009\" style=\"width: 1387px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/www.haus-donauschwaben.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/17.bmp\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-1009 size-full\" src=\"https:\/\/www.haus-donauschwaben.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/17.bmp\" alt=\"17\" width=\"1387\" height=\"924\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-1009\" class=\"wp-caption-text\">Sie haben gut lachen: zwei Bibliothekarinnen im Gl\u00fcck<\/figcaption><\/figure>\n<p><strong><em>Der Dank<\/em><\/strong><\/p>\n<p><strong><em>\u00a0<\/em><\/strong><strong><em>Herrn Prof. Dr. Anton Scherer und seiner gro\u00dfherzigen Schenkung ist es zu verdanken, dass \u00a0in der donauschw\u00e4bischen Bibliothek in Sindelfingen die Grundlagen f\u00fcr noch intensivere, zukunftsweisende Forschungsarbeit im Bereich donauschw\u00e4bischer Kulturgeschichte geschaffen wurden. <\/em><\/strong><\/p>\n<p><em>F\u00fcr Sch\u00fcler, Studenten und alle anderen Forscher (f\u00fcr deren Hausarbeiten, Masterarbeiten oder Dissertationen) sowie f\u00fcr genealogisch Interessierte und Familienforscher bietet das Haus der Donauschwaben in Sindelfingen optimale Arbeits- und Forschungsbedingungen:<\/em><\/p>\n<p><em>\u00a0<\/em><\/p>\n<ul>\n<li><i><em>Der gesamte Bestand unserer\u00a0 donauschw\u00e4bischen Spezialbibliothek mit einmaligen, wertvollen Ver\u00f6ffentlichungen kann mit Hilfe eines Web-Opacs abgerufen werden.<\/em><\/i><\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li><em>Qualifizierte fachliche Beratung und Betreuung <\/em><\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em>\u00a0<\/em><\/p>\n<p><strong><em><u>F\u00fcr Sch\u00fcler und Studenten:<\/u><\/em><\/strong><\/p>\n<p><em>\u00a0 <strong>nach Terminvereinbarung<\/strong><\/em><\/p>\n<p><strong><em>\u00a0 (Tel.: 07031-7937633;\u00a0 Mail: <a href=\"&#x6d;&#x61;&#x69;&#x6c;&#x74;&#111;&#58;&#109;&#111;jem&#x40;&#x68;&#x61;&#x75;&#x73;&#x2d;&#100;&#111;&#110;aus&#x63;&#x68;&#x77;&#x61;&#x62;&#x65;&#110;&#46;&#100;&#101;\">&#109;&#x6f;j&#101;&#x6d;&#64;&#x68;&#x61;&#117;&#x73;-&#100;&#x6f;n&#97;&#x75;&#115;&#x63;h&#119;&#x61;b&#101;&#x6e;&#46;&#x64;&#x65;<\/a>)<\/em><\/strong><\/p>\n<p><strong><em>. <\/em><\/strong><em>Ein modern eingerichteter EDV-Forscherplatz mit PC, Drucker und<\/em><\/p>\n<p><strong><em>\u00a0<\/em><\/strong><em>\u00a0Kopierger\u00e4t ist vorhanden<\/em><\/p>\n<p><em>. Freier Zugang zu den Medien<\/em><\/p>\n<p><em>\u00a0.Bestand: B\u00fccher, Zeitungen, Zeitschriften und AV-Medien<\/em><\/p>\n<p><em>. Pr\u00e4senzbibliothek mit umfangreichen Magazinbest\u00e4nden<\/em><\/p>\n<p><em>\u00a0<\/em><\/p>\n<p><strong><em>Nun liegt es an den Sch\u00fclern, Studenten und Forschern, weitere Bereiche donauschw\u00e4bischer Kulturgeschichte zu erforschen und wissenschaftlich aufzuarbeiten. Die Bedingungen dazu sind in Sindelfingen ideal.<\/em><\/strong><\/p>\n<p><em>\u00a0<\/em><\/p>\n<p>Ein gro\u00dfes Lob und ein herzliches Dankesch\u00f6n geb\u00fchrt dem gro\u00dfen Team des Hauses der Donauschwaben: dem \u201eTransport-Team\u201c ebenso wie den Kolleginnen, die in Sindelfingen die Stellung gehalten haben, f\u00fcr ihren Idealismus, ihre Solidarit\u00e4t und Freundschaft. Alle hatten sich spontan bereiterkl\u00e4rt,\u00a0 mitzuhelfen, den B\u00fcchertransport zu bew\u00e4ltigen. Alle hatten ihre Freizeit geopfert und ehrenamtlich mehrere Tage hart gearbeitet. Es war eine einmalige Gemeinschaftsaktion in der Geschichte des Hauses der Donauschwaben, ein besonderes Erlebnis, das uns alle noch enger zusammengeschmiedet hat.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Seit Juli 2014 ist das Haus der Donauschwaben in Sindelfingen gl\u00fccklicher Besitzer der Bibliothek von Prof. Dr. Anton Scherer aus Graz. Der international anerkannte Wissenschaftler hat die wertvollen Best\u00e4nde seiner umfangreichen Privatbibliothek dem Haus der Donauschwaben geschenkt. Seinem Wunsch entsprechend<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.haus-donauschwaben.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/989"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.haus-donauschwaben.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.haus-donauschwaben.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.haus-donauschwaben.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.haus-donauschwaben.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=989"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.haus-donauschwaben.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/989\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.haus-donauschwaben.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=989"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.haus-donauschwaben.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=989"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.haus-donauschwaben.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=989"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}