Am Sonntag, den 3. Mai, durften wir zum zweiten Mal die Forscherin Frau Dr. Melinda Marinka, Assistenzprofessorin an der Universität Debrecen in Ungarn – Institut für Ethnographie und Museologie, bei uns im Haus der Donauschwaben begrüßen. Mit einer Gruppe der Deutschdorfer Gemeinschaft aus Balmazújváros reiste sie im Rahmen der Erinnerungsreise 2026 zu Erinnerungsorten in Deutschland und der Schweiz.

Begleitet wurde die Gruppe von Frau Márta Pénzesné Tóth, Leiterin der Deutschen Minderheitenselbstverwaltung in Balmazújváros, und von Herrn Sándor Pemes, Leiter des Vereins der Deutschdorfer aus Balmazújváros.

Neben Besuchen beim Donauschwäbischen Zentralmuseum Ulm und dem IKDE Freiburg führte ihre Reise sie auch zu uns nach Sindelfingen. Das HdD Team präsentierte die Geschichte unseres Hauses, die Patenschaften, die Dauerausstellung zur Geschichte und Kultur der Donauschwaben sowie die Gedenkstätte. Anschließend zeigten wir ihnen die Bauernstube, unsere Spezialbibliothek sowie das Archiv. Einige Teilnehmende erzählten uns, dass sie die Bauernstube an das Zuhause ihrer Großeltern erinnere – das hat uns sehr berührt.

Als Dank für unsere Gastfreundschaft sang ihr Chor für uns das Volkslied „Idesem, kedvesem.“ Obwohl wir die ungarischen Textpassagen nicht verstanden, spürten wir ihre Dankbarkeit und Wertschätzung. Ein unvergesslicher Moment!

Diese gute Zusammenarbeit möchten wir weiter ausbauen. Frau Dr. Marinka plant bereits einen erneuten Forschungsaufenthalt bei uns im Haus der Donauschwaben. Wir freuen uns sehr auf die wachsende Kooperation!

Internationaler Besuch aus Ungarn