Neukonzeption des Hauses der Donauschwaben

Seit dem Wechsel des Vorstands im Januar 2019 hat das Haus mit Raimund Haser MdL einen überaus engagierten Vorsitzenden, der aufgrund seiner vielfältigen beruflichen und ehrenamtlichen Aufgaben seinen reichen Erfahrungsschatz in die Arbeit als Vorsitzender einbringt.

Unter dem Motto “Haus der Donauschwaben 2.0“ wurde eine Neukonzeption des Hauses der Donauschwaben ausgearbeitet, die eine dringend notwendige Sanierung beinhaltet, aber gleichzeitig auch Möglichkeiten zur weiteren Entfaltung der Wissensvermittlung sowie Kulturarbeit und der wichtigen Arbeit zur Vertreibungsgeschichte und Integration schafft.

Zur Implementierung dieser Neuausrichtung und Öffnung des Hauses für alle Bürgerinnen und Bürger und für die Erweiterung der wissenschaftlichen und kulturellen Angebote wurde vom Innenministerium des Landes Baden-Württemberg finanzielle Unterstützung unter der Voraussetzung zugesichert, dass sich auch die Stadt Sindelfingen als zweiter Patenschaftträger der Donauschwaben zu gleichen Teilen beteiligt.

Wir sehen der positiven Entscheidung der Stadtverwaltung Sindelfingen unter dem Vorsitz von Oberbürgermeister Dr. Bernd Vöhringer mit großer Hoffnung entgegen.

Ergeschoss Obergeschoss Untergeschoss Außenansicht

Rückkehr ins Sehnsuchtsland

Wir Donauschwaben kamen zunächst als Habenichtse in unser Sehnsuchts­land, mussten in Lagern hausen, unsere übers ganze Land zerstreuten Ange­hörigen suchen und fanden erst nach und nach wieder ein Dach über dem Kopf und eine angemessene Arbeit. Diese Phase endete für die meisten mit dem Bau eines eigenen Hauses, mit einem neuen, in der Regel angesehenen Beruf und einem erfolgreichen Bildungsweg der nachgeborenen Generation.

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Lebendige Geschichte

Wussten Sie, dass eine Donauschwäbin bereits 1953 Abgeordnete im Deutschen Bundestag war?

Was haben der Dichter Nikolaus Lenau, der Arzt Dr. Ignaz Philipp Semmelweis,
der Religionsphilosoph Dr. Georg Wildmann und der Tarzan-Darsteller Johnny Weismüller gemeinsam?

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