Lebendige Geschichte

Wussten Sie, dass eine Donauschwäbin bereits 1953 Abgeordnete im Deutschen Bundestag war?

Was haben der Dichter Nikolaus Lenau, der Arzt Dr. Ignaz Philipp Semmelweis,
der Religionsphilosoph Dr. Georg Wildmann und der Tarzan-Darsteller Johnny Weismüller gemeinsam?

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Neuer Vorstand gewählt

Das Haus der Donauschwaben hat am 24. Januar 2019 im Rahmen der Mitgliederversammlung einen neuen Vorstand gewählt.

Aus gesundheitlichen Gründen stellte Heribert Rech sein Amt als Vorsitzender des Vereins zur Verfügung. Sein zweiter Stellvertreter Ernst Jäger zog sich altersbedingt aus dem Vorstand zurück.

Raimund Haser MdL wurde von der Mitgliederversammlung zum neuen Vorsitzenden gewählt. Als zweite stellvertretende Vorsitzende wurde Dr. Hertha Schwarz gewählt. Als erster stellvertretender Vorsitzender wurde Dr. Bernd Vöhringer, Oberbürgermeister der Stadt Sindelfingen, in seinem Amt bestätigt.

(vlnr): Dr. Bernd Vöhringer, Raimund Haser, Dr. Hertha Schwarz und Heribert Rech Dr. Bernd Vöhringer überreicht Ernst Jäger einen Präsentkorb zum Dank für seine langjährige Mitarbeit als Zweiter stellvertretender Vorsitzender

 

Fotos: Sylvia Herrmann

Tagung am 28. Juli 2018, 10.00 Uhr im Haus der Donauschwaben

E I N L A D U N G

Das St. Gerhardswerk Stuttgart, das Gerhardsforum München und der Verein Haus der Donauschwaben, Sindelfingen laden herzlich ein zur Tagung

„Untergang der Habsburgermonarchie 1918.“ Kultur und Kirche in den neu entstandenen Nationalstaaten Südosteuropas

Die Tagung findet statt am Samstag, 28. Juli 2018, von 10.00 Uhr bis ca. 17.30 Uhr im Haus der Donauschwaben in Sindelfingen. (Näheres s.  Organisatorische Hinweise)

Mit dem Untergang der Habsburgermonarchie am Ende des Ersten Weltkrieges zerfiel auch eine unterschiedliche Ethnien und Gruppen übergreifende, austarierende Institution. Neue Staaten entstanden, die von vielen als Nationalstaaten mit einheitlicher Sprache und Kultur ersehnt wurden, allesamt aber multiethnisch besiedelt waren. Damit änderten sich auch die kirchlichen Strukturen, ethnische Zugehörigkeiten und konfessionelle Mehrheiten. Kultur und Kirchen im Südosten sahen sich angesichts dieser Situation vor neuen Aufgaben und in einem veränderten Handlungskontext. Mit dem Nationalismus drängte sich eine spaltende Kraft in den Vordergrund, die selbst innerhalb ethnischer Gemeinschaften der Vertriebenen noch nach dem Zweiten Weltkrieg für viele Jahre für heftige Diskussionen, nicht selten für Streit sorgte. Daher lohnt die Frage nach den Weichenstellungen in der tiefen Zäsur, die vor hundert Jahren mit dem Auseinanderbrechen der Habsburger-monarchie vorgenommen werden mussten.

 T A G U N G S P R O G R A M M

„Untergang der Habsburgermonarchie 1918.“ Kultur und Kirche in den neu entstandenen Nationalstaaten Südosteuropas

Tagungsleitung: Prof. Dr. Dr. Rainer Bendel, Tübingen; Projektleiter der Arbeitsgemeinschaft katholischer Vertriebenenorganisationen; Lehrauftrag  für Kirchengeschichte an der Universität Hohenheim; Vorsitzender des Instituts für Kirchen- und Kulturgeschichte der Deutschen in Ostmittel- und Südosteuropa

Samstag, 28. Juli 2018 im Haus der Donauschwaben, Sindelfingen

10.00 Uhr:   Begrüßung:  Prof. Dr. Dr. Rainer Bendel, Tübingen

Anschl.:       Vortrag Peter Techet M.A., Mainz :

(Institut für Europäische Geschichte, Mainz)

                      Nation und Katholizismus in Ungarn und Kroatien:  

                      Sakralisierung der Nationen?

 

                       Vortrag Mag. Hist. Vatroslav Župan?i?, Tübingen:

(Promotionskandidat an der Universität Tübingen)

                       Die große Wende 1918 und ihre Wirkung auf die     

                       evangelischen     Christen.  (Alte Kirche in neuen Umständen)

12.30 Uhr:   Mittagessen

13.30 Uhr:   Vortrag Dr. Caroline Mezger, München:

(Zentrum für Holocaust-Studien am Institut für Zeitgeschichte, München)

                      Zwischen Habsburgermonarchie und Nationalsozialismus:

                     Donauschwäbische Minderheitenschulen im 19. und 20.     

                      Jahrhundert

 

                       Vortrag Robert Pech M.A., Leipzig:

(Universität Leipzig, Stipendiat der Hanns-Seidel-Stiftung)

                       „Ordnen von Räumen“: Territorialisierung und Nationalismus

                       am Beispiel Fritz Valjavec

15.30 Uhr:   Kaffeepause

16.30 Uhr:   Vortrag Dr. Franz Metz, München (mit Musikbeispielen):

Geschäftsführer des Gerhardsforums, München

                      Neue Grenzen, alte Lieder?  Die Folgen des ersten Weltkriegs

                     für die Kirchenmusik der Donauschwaben

 

17.30 Uhr:   Ende der Tagung

 

ORGANISATORISCHE HINWEISE

 

Die Tagung „Untergang der Habsburgermonarchie 1918. Kultur und Kirche in den neu entstandenen Nationalstaaten Südosteuropas“ ist eine Kooperationsveranstaltung des Hauses der Donauschwaben, des Gerhardsforums und des St. Gerhardswerkes; Konferenzsprache: Deutsch

Tagungsort: Haus der Donauschwaben, Goldmühlestraße 30, 1065 Sindelfingen

Anmeldung: bis zum 25. Juli 2018, mit Angaben zur Verpflegung

per Telefon: 07031-79376 33 oder

per E-Mail an: mojem@haus-donauschwaben.de

Tagungsgebühr: Es wird keine Tagungsgebühr erhoben.

Verpflegung:

Mittagessen: € 9,50

Kaffee:           € 1,50

Kaffee und Kuchen: € 4,00

Die Kosten für Verpflegung sind vor Ort bei Frau Cibi? (Pächterin) in bar zu entrichten.

 Anfahrt (So erreichen Sie das Haus der Donauschwaben in Sindelfingen)

 Mit dem PKW:

  • A81 – Ausfahrt Ost
  • Auf der Vorfahrtsstraße (Neckarstraße) geradeaus fahren,
  • unmittelbar vor dem „Gottlieb-Daimler“-Gewerbeschulzentrum

links abbiegen in die „Lange Anwanden“.

  • Diese Straße führt direkt zum Haus der Donauschwaben.

 

   Mit öffentlichen Verkehrsmitteln:

  • ab Hauptbahnhof Stuttgart:
  • S-Bahn Nr. 1 (Richtung Herrenberg), verkehrt halbstündig
  • Haltestelle: Goldberg
  • Ab Haltestelle Goldberg (ca. 15 Minuten zu Fuß):
  • zunächst über die Autobahnbrücke, am „Tulip Inn“ Hotel vorbei gehen,
  • nach der Eschenbrünnlestraße in die Leipziger Straße einbiegen,
  • am Hotel „Berlin“ nach links und nach 50 Metern den Liegnitzer Weg
  • rechts abwärts gehen.
  • Dieser Weg führt direkt zum Haus der DonauschwabenParkmöglichkeiten
  • Parkplatz der „Gottlieb-Daimler“-Gewerbeschulenur wenige Gehminuten bis zum Haus der Donauschwaben)
  • (Straße: Lange Anwanden;