
Die 95-jährige Familienforscherin Wilhelmine Wier besuchte uns am Freitag, den 10. Juli 2026. Im Gespräch erzählte sie mit großem Enthusiasmus von ihrer Forschungsarbeit und ihrer Familiengeschichte. Als eine der wenigen noch lebenden Zeitzeuginnen schilderte sie eindrücklich, wie sie mit ihrer Familie aus Temerin nach Deutschland fliehen musste.
Besonders gefreut hat es uns, ihr zeigen zu können, dass ihr Buch „Die deutschen Familien von Temerin in der Batschka“ bis heute einen festen Platz in unserer Bibliothek hat. Schon in den 1990er-Jahren war sie mit einem Vortrag im Haus der Donauschwaben zu Gast, sodass ihr zweiter Besuch nach mehr als 30 Jahren für uns alle etwas Besonderes war.
Im Mittelpunkt des Austausches standen die Arbeit des Hauses der Donauschwaben sowie die Familienforschung. Gemeinsam mit unserer Kollegin Anita Villnow, Leiterin der Geschäftsstelle des Arbeitskreises donauschwäbischer Familienforscher e. V., sprach Frau Wier ausführlich über ihre genealogischen Recherchen und deren Bedeutung für die Bewahrung donauschwäbischer Familiengeschichten.
Wir danken Frau Wier und ihrer Familie herzlich für ihren Besuch und freuen uns auf ein Wiedersehen.
Familienforscherin und eine der wenigen Zeitzeuginnen zu Besuch im Haus der Donauschwaben