Bildungsreise zum HdD des Bundes der Vertriebenen Landesverband Hessen

In der vergangenen Woche, am 15. Oktober 2026, startete bei uns im Haus der Donauschwaben (HdD) in Sindelfingen die zweitägige Bildungsreise des Bundes der Vertriebenen Landesverband Hessen (BdV-Landesverband Hessen). Frau Rose-Lore Scholz, stellvertretende Vorsitzende und Kulturbeauftragte des BdV-Landesverbandes Hessen, sowie ihr Team besuchten uns gemeinsam mit rund 30 Teilnehmenden, darunter auch einige Donauschwaben!
 
Dr. Violeta Bakia, die Leiterin des Hauses, gab eine Einführung in die Entstehung und den Auftrag unseres Hauses und erzählte die Geschichte der Donauschwaben – von ihrer Ansiedlung an der Donau im 18. Jahrhundert bis zum Neuanfang nach Flucht und Vertreibung. Sie unterstrich die wichtige Rolle, die die Donauschwaben nach dem Zweiten Weltkrieg gespielt haben: Mit der Charta der deutschen Heimatvertriebenen setzten sie ein wichtiges Zeichen gegen Rache und Vergeltung sowie für ein geeintes Europa und die Versöhnung. Als Weltheimathaus und Brückenbauer fühlen wir uns diesem Auftrag bis heute verpflichtet.
Antworten auf die Fragen „Wie arbeitet der Weltdachverband der Donauschwaben und was macht der Bundesverband der Donauschwaben ?“ lieferte unser Mitglied Thomas Dapper, stellvertretender Bundesvorsitzender der Donauschwaben, in einem spannenden Vortrag.
 
Beim Rundgang durch die exklusive Stefan-Jäger-Gemäldeausstellung im Foyer, die Dauerausstellung, die Gedenkstätte im Lichthof, die Spezialbibliothek, die Bauernstube und das Archiv konnten die Gäste hautnah erleben, wie viele Lebensgeschichten in Büchern, Dokumenten und Erinnerungsstücken stecken und wie wichtig es ist, Traditionen und Erinnerungsorte an kommende Generationen weiterzugeben.
 
Was bei uns natürlich nie fehlen darf, ist donauschwäbische Küche vom Feinsten. Unsere Gäste ließen sich gerne mit leckeren Speisen verwöhnen.
 
Herzlichen Dank an den BDV-Landesverband Hessen, alle Gäste und Mitwirkenden sowie für die besonderen Ananastörtchen aus Wiesbaden!
Bildnachweis: BdV-Landesverband Hessen

Eröffnungsfeier und Einweihung unserer neuen Küche

Die Donauschwaben wussten genau: Gemeinschaft braucht Orte, an denen Menschen zusammenkommen. Deshalb entstand das Haus der Donauschwaben, das seit über fünf Jahrzehnten als (Welt-)Heimathaus der Donauschwaben für Begegnung, Kultur und Gemeinschaft steht.
 
Seit Kurzem ist unser Haus auch eine Begegnungsstätte für den Seniorentreff „Treffpunkt Gisela.“ Am 6. Oktober 2026 haben wir mit dem Verein Frohes Alter die Eröffnung dieser Veranstaltungsreihe gefeiert. Mehr als 100 Gäste waren gekommen, darunter unser Patenonkel und 1. stellvertretender Vorsitzender, Oberbürgermeister Markus Kleemann, Wolfgang Trefz, Vorsitzender des Frohen Alters, und viele Wegbegleiterinnen und Wegbegleiter aus der Stadtverwaltung und den Vereinen. Unsere gemeinsame Feier wurde musikalisch von der Siebenbürger Blaskapelle Böblingen begleitet. Auch die Mitglieder des Hauses, die donauschwäbischen Landsmannschaften, waren vertreten.
 
Im Rahmen dieser feierlichen Zusammenkunft hieß der Vorsitzende unseres Hauses, Staatssekretär Raimund Haser MdL, alle Gäste willkommen und war erfreut, dass in unserem barrierefreien Haus der offene Seniorentreff ein neues Zuhause gefunden hat. Zudem dankte er der Franz-und-Gertrud-Schenzinger-Stiftung für die großzügige Spende zur Einrichtung unserer Küche, die bei dieser Feier ebenfalls eingeweiht wurde.
 
Teil des vielseitigen Programms war auch die gemeinsame Messeausstellung mit Infoständen der donauschwäbischen Landsmannschaften, des Frohen Alters und des HdD. Die Gäste kamen mit uns ins Gespräch und lernten unsere Arbeit näher kennen. Viele besuchten außerdem die aktuelle Stefan-Jäger-Ausstellung im Foyer.
 
Es freut uns sehr, dass nach der Sanierung unsere neue strategische Ausrichtung langsam Gestalt annimmt. Das Haus der Donauschwaben und unsere donauschwäbische Gemeinschaft treten nun mit einem breiteren Publikum in den Dialog.

   

Eröffnungsfeier der Stefan-Jäger-Gemäldeausstellung am 30.09.2026

Das Haus war voll und die Stimmung ausgezeichnet bei der gestrigen Eröffnung der Stefan-Jäger-Gemäldeausstellung im Haus der Donauschwaben in Sindelfingen!
 
Unser Vorstandsvorsitzender, Staatssekretär Raimund Haser MdL, begrüßte die Gäste in seiner Ansprache und dankte den Ehrengästen, unter ihnen dem Generalkonsul von Rumänien und dem Honorarkonsul von Brasilien in Stuttgart, den Vertreterinnen und Vertretern der Politik und des BDV, unseren Mitgliedern, dem Weltdachverband, den Landsmannschaften und den Heimatortsgemeinschaften sowie den Teammitgliedern des DZM.
 
Unser besonderer Dank gilt den Referenten des Stefan-Jäger-Archivs, Nikolaus Horn für seinen eindrucksvollen Vortrag zur Künstlerbiographie und Herwig Horn für die detaillierte Vorstellung und Interpretation der ausgestellten Werke. Mit ihrem Wissen und ihrer Leidenschaft haben sie Stefan Jäger, den „Maler des donauschwäbischen Lebens“, für alle Anwesenden erlebbar gemacht. Ihre Botschaft bleibt uns im Gedächtnis: „Die Menschen und ihre Welt sind vergangen. In den Werken Stefan Jägers aber leben sie weiter.“ Mit dieser Ausstellung sind wir dem Auftrag unseres Hauses nachgekommen: der zeitgemäßen Pflege unserer Erinnerungskultur und der Bewahrung des donauschwäbischen Kulturerbes.
 
Herzlichen Dank an alle, die gekommen sind und mit uns gefeiert haben, sowie an das Ministerium des Inneren, für Digitalisierung und Kommunen Baden-Württemberg für die Förderung.

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Einladung: Stefan Jäger Ausstellung

Wir laden herzlich zur Eröffnungsfeier der Gemäldeausstellung des Banater Malers Stefan Jäger ein und freuen uns, Sie zu diesem besonderen Anlass im Haus der Donauschwaben begrüßen zu dürfen.

  • 30. September 2026 | 13 Uhr
  • Haus der Donauschwaben, Sindelfingen
  • Anmeldung bis zum 25. September 2026 an info@haus-donauschwaben.de

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Spurensuche über den Atlantik hinaus: Das Haus der Donauschwaben als Brücke zwischen den USA und Südosteuropa

Ende August begrüßten wir einen weitangereisten Besucher aus Los Angeles. Jacob Hambalek, Nachwuchswissenschaftler an der Universität Oxford und Nachfahre donauschwäbischer Aussiedler, machte sich gemeinsam mit seiner Ehefrau auf die Spuren seiner Vorfahren. Sein Weg führte zunächst nach Sindelfingen ins Haus der Donauschwaben, bevor ihre Reise weiter bis nach Kernei (Batschka) ging, dem heutigen Kljajicevo in Serbien, wo einst seine Vorfahren lebten.
 
Bei einer Führung durch unser Haus und im anregenden Gespräch danach zeigte er sich tief bewegt von der Geschichte der Donauschwaben, einem Stück seiner eigenen Familiengeschichte, das hier lebendig und greifbar wird. Er fühlte sich seinen Wurzeln an diesem Tag besonders verbunden.
 
Unser Dank gilt dem Arbeitskreis donauschwäbischer Familienforscher e. V. und besonders dem Familienforscher Joachim Reiter, der Jacob fachkundig bei seiner Ahnenforschung begleitet hat.
 
Wir freuen uns jetzt schon auf ein baldiges Wiedersehen mit Jacob, der uns dann gemeinsam mit weiteren Familienmitgliedern besuchen möchte.